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Der Hund ist ein Beutefresser. Sein Futter sollte seiner natürlichen Ernährung so gut wie möglich nachempfunden sein, also "Marke Wolf".
Dies bedeutet, die "natürliche Speisekarte" aus kompletten Beutetieren (hochwertiges Eiweiß aus Muskelfleisch, Fett und fettlösliche Vitamine, wasserlösliche Vitamine, Spurenelemente und Fasern aus Organen und Darminhalt, Kalzium aus den Knochen, Eisen und Natrium aus dem Blut etc.) sowie Vitamine, Fasern und sekundäre Pflanzenstoffe aus gelegentlichem Verzehr von Beeren und grünem Pflanzenaustrieb möglichst vollständig zu imitieren, ohne einzelne Bestandteile über zu betonen oder wegzulassen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den ursprünglichen Speiseplan des Wolfs-Nachfahren Hund nachzustellen. Eine Möglichkeit nennt sich BARF (Biologisch Artgerechte Roh-Fütterung). Rohes Fleisch, Gemüse, etwas Obst, ganze Eier, Knochen, Kohlehydratquellen sowie verschiedene Zusätze wie Öle und Kräuter stehen hierbei auf dem Speiseplan. Alle oben genannten Komponenten des ursprünglichen Beutetieres werden beim BARFen entweder direkt als solche roh verfüttert (z.B. Innereien, Muskelfleisch) oder durch eine äquivalente, den heutigen Lebensumständen angemessenere Nahrungskomponente ersetzt (Gemüsepüree statt Magen-/ Darminhalt!).
Näheres zu dieser Form der Hundeernährung kannst Du weiter unten unter BARF / FRISCHKOST nachlesen.
Ein hochwertiges Trockenfutter stellt eine andere, wenngleich von der "Natur" deutlich entferntere Möglichkeit dar, seinen Hund täglich mit Energie und Nährstoffen zu versorgen.
Aufgrund der hohen Praktikabilität und auch Akzeptanz durch die "Endverbraucher" wird Trockenfutter heute von den meisten Hundehaltern für die Ernährung ihrer Hunde bevorzugt.
Leider gibt es zwischen den einzelnen Trockenfuttermarken ganz eklatante Qualitätsunterschiede, die sich dem Käufer nicht ohne Weiteres erschließen. Schuld daran ist vor allem die irreführende Deklaration auf der Futterpackung, welche durch eine herstellerfreundliche Gesetzgebung leider ermöglicht wird. Hier gibt es allerdings internationale Unterschiede. So sind die Tierfutter betreffenden Gesetze und Richtlinien beispielsweise in den USA generell deutlich strenger als in Deutschland. Wie aus dem Folgenden hervor geht, wäre daher ein amerikanisches Premium-Produkt nach aktuellem Stand derzeit zu bevorzugen.
Die folgenden Ausführungen sollen eine Hilfe dar stellen, im unübersichtlichen Trockenfutter-Markt die "Spreu vom Weizen" zu trennen (oder besser: Das Fleisch vom Weizen!).
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weiter mit: "Was sollte ein gutes TroFu beinhalten?"
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