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Obedience bedeutet übersetzt soviel wie Gehorsam, Unterordnung.
In der Obedience werden grundsätzlich die "klassischen" Elemente der Hundeerziehung im Sinne von "Alltagstauglich-machen" des Hundes erlernt, zum Bespiel die Leinenführigkeit, die freie Fußfolge, das Ablegen in´s "Platz", das Heranrufen, "Sitz" und "Platz" auf Entfernung ("Distanzkontrolle") und vieles mehr.
Dahinter steht grundsätzlich der Zweck, den Hund (möglichst!) in jeder Situation sicher kontrollieren und lenken zu können. Er soll mit Freude und Spaß "hören". In der Obedience werden auch die Elemente der Begleithundeprüfung erlernt.
Dazu kommen noch weitere Elemente wie das Apportieren, der Freisprung über eine Hürde, oder das Identifizieren eines Gegenstandes, welcher dem Hundeführer / der Hundeführerin gehört. Hierdurch wird das Obedience-Training vielseitiger und für den Hund interessanter als klassische Erziehungskurse.
In der Obedience geht es aber nicht um die bloße, schlichte Ausführung der oben genannten Übungen, sondern um deren Ausführung in Perfektion, welche dem Betrachter den Eindruck von "Verschmelzen" von Hund und Hundeführer, von wortloser Kommunikation und beeindruckender Teamarbeit vermitteln soll.
In Vollendung ausgeführt gehört eine Profi-Obedience-Vorführung zum Beeindruckendsten, was Mensch und Hund gemeinsam leisten können und symbolisiert die enge Bindung zwischen Vierbeiner und Hundeführer par excellence.
"Gehorsam" und "Unterordnung" klingt vielleicht immer noch ein wenig nach Drill, Strenge und veralteten Ausbildungsmethoden. Dies ist aber ein falscher Eindruck! Vielmehr ist es ganz entscheidend, mit Spaß und Freude an der Sache gemeinsam mit dem Hund ein Team zu werden, lustvoll Neues zu erlernen und wechselseitiges Vertrauen aufzubauen. Strafen, gar körperlicher Art, haben im Obedience-Kurs nichts zu suchen. Es wird mit positiver Verstärkung und Motivation gearbeitet. Ein lustlos arbeitender Hund, der mit geducktem Haupt die von ihm verlangten Übungen abspult, wird auf Turnieren niemals eine tolle Platzierung erreichen. Gefragt ist Leidenschaft und Begeisterung - der Hund, dem man ansieht, dass er gerneund freiwillig seinem Herrn oder Frauchen folgt - und Spaß dabei hat!
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weiter mit: "Obedience - wo kann man das lernen?"
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