Objibwa´s Jashawa DRC "Dewberry´s Dual" VDH

Zuchtstätte für Nova Scotia Duck Tolling Retriever im
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    Warum Frischkost?

Warum ernähre ich meine Hunde mit Frischkost?

  • Weil Hunde Beutefresser sind und ich sie als solche artgerecht ernähren möchte.
  • Weil Fertigfutter keine qualitativ hochwertige Nahrung darstellt, siehe mein "TroFu-Artikel" (sondern vor allem dem Zweck dient, aus Abfällen Geld zu machen).
  • Weil ich mich auch nicht täglich von ungesundem Fastfood ernähre, obwohl ich davon gewiss auch satt würde.
  • Weil ich meine Hunde für ein gesundes, vitales, langes Leben voller Fitness und Tatendrang optimal ernähren möchte.
  • Weil ich für eine Mischung aus Schlachtabfällen und wenig geeigneten bis bedenklichen Zutaten (Abfällen aus der Getreideverarbeitung) nicht 50 Euro pro 15kg-Sack ausgeben möchte. Da kaufe ich mir lieber selbst Schlachtabfälle vom Schlachter meines Vertrauens -deutlich billiger und auch noch frisch!
  • Weil ich keine Unternehmen unterstützen möchte, die im Rahmen der Entwicklung ihrer Fertigfutter brutalste Tierversuche durchführen.
  • Du hast vielleicht unter "Grundlagen: Das Verdauungssystem des Hundes" gelesen, was ein Canide (Hundeartiger) natürlicherweise frißt, und wofür sein Verdauungstrakt ausgelegt ist. Dies sind nicht kleine, braune Preßkügelchen aus Getreideabfällen und einem Hauch gemahlenen, sprühgetrockneten "Fleisches", was in der Regel aus Abfällen der tierverarbeitenden Industrie besteht (Geschmacksrichtung "Huhn" = mit gemahlenen Hühnerschnäbeln und -Klauen...). Dies ist auch nicht Weichfutter aus fleischfarben gefärbtem, geliertem und aromatisiertem Sojaextrakt aus den "leckeren" Dosen.

    Dass ein Fleischfresser in erster Linie, jedenfalls zu einem recht großen Anteil seiner täglichen Nahrungsportion, Fleisch fressen sollte, ist wohl jedem einleuchtend. Dass die im Fertigfutter enthaltenen wenigen, gemahlenen, getrockneten und konservierten Fleischabfälle nicht mehr viel mit Fleisch zu tun haben, davon abzulenken gelingt der Fertigfutterindustrie leider mit Ihren vollmundigen Werbeversprechen ausgesprochen gut. Allen ernstes haben heute viele Hundehalter Bedenken, ihren Hunden frisches Fleisch zu füttern!...

    Die Fertigfutterindustrie möchte uns glauben lassen, nur sie sei in der Lage, ein ausgewogenes Hundefutter herzustellen, und dass es geradezu fahrlässig und gefährlich sei, seinem Hund selbst sein Fresschen zuzubereiten. Es wird der völlig unsinnige Gedanke vermittelt, es sei notwendig, dass Hundefutter in jeder Mahlzeit stets alle Nährstoffe in einem bestimmten Verhältnis enthalten müsse, und dass diese Berechnung sehr kompliziert sei. Das ist, schlicht gesagt, Volksverdummung.

    Auch ich habe meinen Flatrüden Nino zunächst mit einem Premium-Trockenfutter gefüttert und dachte, ich täte ihm damit das Beste, zumal bei dem Preis des Futters... Meine heutige Einstellung zum Fertigfutter resultiert aus einer ausgiebigen Beschäftigung mit dem Thema auf wissenschaftlichem Niveau, der ich mich immer noch widme, und die mir den "Appetit" auf Fertigfutter reichlich verdorben hat. Wenn man sich ein bischen mit dem Thema befasst und sich über die Ernährungsbedürfnisse des Hundes informiert (Internet / Bücher), ist es sehr einfach, seinen Hund artgerecht frisch zu füttern - auch ohne Dezimalwaage, Taschenrechner und Nahrungsmitteltabelle!

    Ich bin ohnehin der Überzeugung, dass in frischen Nahrungsmitteln viel mehr steckt, als in einem Fertigfutter je nachgeahmt werden könnte. So weiß man heutzutage beispielsweise einiges über sekundäre Pflanzenstoffe, die der Gesundheit sehr förderlich sein können. Die Ernährungswissenschaft und Lebensmittelforschung steht in dieser Hinsicht erst am Anfang. Man kann aber schon heute mit Sicherheit sagen, dass man einen Apfel nicht durch eine Multivitamin-Tablette ersetzen kann. In einem Apfel stecken unzählige chemische Verbindungen, die zusammen spielen und einen Gesamtkontext ergeben. Man weiß zum Beispiel heute, dass manche Stoffe in einem Lebensmittel andere ebenfalls darin enthaltene Stoffe stabilisieren. Wenn Du beispielsweise Vitamin C in Wasser löst und erhitzt, wird es zerstört und für den Körper wertlos. Du kannst aber den Saft einer Zitrone erhitzen. Die Zitronensäure stabilisiert das enthaltene Vitamin C, so dass es nicht zerstört wird.

    Ein anderes Beispiel: Im Öl sind wertvolle Fettsäuren enthalten. Diese wären allerdings ohne das natürlicherweise im Öl enthaltene Vitamin E sehr schnell "verderblich", das Öl würde ranzig.
    Man sieht, natürliche Nahrungsmittel sind ganze "chemische Kunstwerke", deren Komponenten harmonisch ineinandergreifen und zusammen spielen. Alleine einen Apfel komplett chemisch zu analysieren - geschweige denn, ihn "nachzubauen" - gliche einem Meilenstein der chemischen Analytik und Synthese.
    Wir wissen heute größtenteils noch nicht, wie die verschiedenen Vitamine, Enzyme, Bioflavonoide und was sonst noch in natürlichen Nahrungsmitteln steckt, zusammen wirken. Ich bin der Überzeugung, dass es naiv ist, zu glauben, man könne kleine, braune Kügelchen aus Schlachtabfällen und Getreideabfällen pressen, diesen synthetische Vitamine in vielleicht gar nicht sinnvoller Menge und Kombination aufsprühen, sie womöglich noch mit gesundheitsgefährdenden Konservierungsstoffen behandeln und glauben, hiermit seien unsere Hunde optimal ernährt.

    Kein Hund wird unter Fertigfutter-Fütterung verhungern. Vielen wird es damit blendend gehen, bei prächtigem Aussehen.
    Manche Hunde werden gesundheitliche Probleme bekommen, besonders der Haut, des Fells und der Verdauungsorgane. Manche werden unter Allergien leiden, insbesondere z.B. gegen Weizen im Fertigfutter. Manche werden ein anderes Verhalten zeigen als es unter artgerechterer Kost der Fall wäre (z.B. Hyperaktivität, Aufmerksamkeits-Defizienz-Syndrom "ADS", siehe auch Vera Biber: "Hilfe, mein Hund ist unerziehbar!", oder auch "Trantütigkeit" und Antriebslosigkeit, aber auch gesteigerte Aggression).
    Manche werden nach dem lebenslangen Konsum krebserzeugender Konservierungsstoffe Krebserkrankungen entwickeln, von denen kaum zu beweisen sein wird, dass diese mit anderer Kost möglicherweise ausgeblieben wären.

    Jeder muss für sich selbst entscheiden, was für ihn und seinen Hund das Beste ist.
    Man sollte sich nur der Verantwortung bewusst sein, dass der eigene Hund sich nicht aussuchen kann, was man ihm vorsetzt.

    Oder isst Du jeden Tag ausschließlich Fast Food? Wenn Fast Food mit Vitaminen und Mineralstoffen versetzt wäre, glaubst Du, es wäre gesünder und okay, es täglich zu essen??

    lecker Würstchen!lecker Fertigmampf!

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    Impressum weiter mit: "FAQs zum Thema BARF / Frischkost"